Mein Klimawechsel! Nutzen Sie die Vorteile regenerativer Heizsysteme!

Tipps für den Einbau Ihrer neuen Heizungsanlage

Vorbemerkung: Eine absolute Sicherheit für den fehlerfreien Einbau einer neuen Heizungsanlage gibt es auch bei einem Vorgehen entsprechend dieser Checkliste nicht. Allerdings werden Ihnen die aufgeführten Punkte helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

1. Warten sie nicht, bis Ihre alte Heizanlage – etwa mitten im Winter – funktionsunfähig wird. Ist Ihr Heizkessel zu alt (ab ca. 15 Jahre), wäre der Einbau einer neuen Anlage oder neuer Anlagenkomponenten zu überdenken. 

2. Ist Ihr Heizkessel noch nicht zu erneuern, wäre sehr zu empfehlen – soweit noch nicht geschehen – z. B. den Einbau einer Hocheffizienz-Heizungspumpe, die Dämmung der zugänglichen Heizungs- und Warmwasserrohre und einen hydraulischen Abgleich verbunden mit dem Einbau von mindestens 1K-Thermostatventilen an den Heizkörpern vornehmen zu lassen. Dies wird zurzeit von der KfW mit 25 % der Kosten bezuschusst und ist sehr wirtschaftlich.

3. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich einen BAFA-geförderten Energieberatungsbericht zu Ihrem Gebäude von einem unabhängigen Energieberater erstellen zu lassen

4. Je besser und umfassender Ihr Gebäude wärmegedämmt ist, desto weniger Energie- und Anlagenkosten entstehen. (Stichworte bei Neubau: Passivhaus, bei Altbau: KfW-Effizienzhaus)

5. Niedrige Temperaturen des Heizungswassers, etwa erreicht durch gute Wärmedämmung des Gebäudes, ermöglichen/verbessern den effizienten Einsatz von z. B. Solarkollektoren und Wärmepumpen.

6. Haben Sie sich für den Einbau einer neuen Heizung entscheiden, lassen Sie sich von den Handwerkern 2 bis 3 Referenzen geben, darunter auch Heizanlagen mit Einsatz Erneuerbarer Energien. Befragen Sie die Kunden hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Handwerkerfirma bei:

a.      Funktion und Energie- (kosten-) Einsparung der Anlage

b.     Montage, Termintreue, Einweisung und Nachbetreuung

c.      der Einhaltung der Einbaukosten

d.     der Beratung zu Erneuerbaren Energien und den Fördermöglichkeiten von KfW und BAFA

7. Fordern Sie von zwei oder drei Handwerkern Angebote ein, in denen eine Förderfähigkeit der angebotenen Anlage nach BAFA bzw. KfW zugesichert wird.