Mein Klimawechsel! Nutzen Sie die Vorteile regenerativer Heizsysteme!

Wie funktioniert ein Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe enthält ein Arbeitsmittel, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft, also zu Gas wird. Dieses Gas wird durch einen z. B. elektrisch angetriebenen Kompressor verdichtet. Dadurch erhöht sich der Druck und die Temperatur steigt. Ein Wärmetauscher nimmt die Wärme auf und gibt sie an das Heizsystem weiter. Das Gas kühlt ab und wird wieder flüssig. Der Druck wird über ein Expansionsventil abgebaut. Ein Kühlschrank arbeitet genauso, nur dass die kalte Seite genutzt wird.

In den Geräten steckt daher, ebenfalls vergleichbar zu einem Kühlschrank, wenig, was ausfallen könnte. Die Anlagen, die heute für den Markt produziert werden, sind sehr wartungsarm, arbeiten zuverlässig über mehr als zwei Jahrzehnte.

Am effizientesten arbeiten Wärmepumpen mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 45 °C. Bei höheren Temperaturen verschlechtert sich der Wirkungsgrad des Gesamtsystems, da mehr Strom eingesetzt werden muss. Bei Erdwärmeanlagen handelt sich also um Niedertemperatursysteme, die gewöhnlich großflächige Heizverteilsysteme, wie eine Fußbodenheizung benötigen. Für einen Neubau stellt das kein Problem dar. Sind allerdings in einem Altbau, der auf Erdwärme umgestellt werden soll, keine geeigneten Verteilsysteme vorhanden, kann man z. B. großflächige, sehr flache Niedertemperaturheizkörper installieren. Eine andere Möglichkeit bieten sog. Ventilatorkonvektoren. Dabei handelt es sich um Heizkörper, bei denen Ventilatoren die Wärme im Raum verteilen. 

(Quelle: Bundesverband Geothermie e.V)

Eine grafische Darstellung der Funktionsweise einer Wärmepumpe finden Sie hier.