Überblick
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe hebt die natürliche Wärme in ihrer Umgebung (z.B. aus dem Erdreich, Grundwasser oder aus der Luft) auf ein höheres Temperaturniveau. Sie nutzt dazu den Effekt, dass sich Gase unter Druck erwärmen (wie z.B. bei einer Fahrrad-Luftpumpe).
Die beispielsweise in einer Erdsonde auf 100 Meter Tiefe gesammelte Wärme wird dabei auf einen Arbeitsmittel ("Kältemittel") übertragen. Dieses Wärmemittel nimmt die Wärme auf und verdampft dabei. Mit einem elektrischen Kompressor erhöht die Wärmepumpe den Druck und verdichtet den Dampf. Dadurch steigt dessen Temperatur. Die Wärme kann dann für die Warmwasser- bereitung und als Raumwärme zur Verfügung gestellt werden, am besten mit einer effizienten Fußbodenheizung. Das nach der Wärmeabgabe wieder abgekühlte Arbeitsmittel wird zurück in den Niederdruckteil gelassen, und der Kreislauf beginnt von vorne.
Die Wärmepumpe kommt ohne Schornstein aus und verursacht keine lokalen Emissionen. Allerdings verbraucht sie Strom, um die Wärme auf eine höhere Temperatur heben zu können. Darum sollte besonders auf eine effiziente Auslegung der Heizungsanlage geachtet und Strom eines Ökostromanbieters bezogen werden.

