Mein Klimawechsel! Nutzen Sie die Vorteile regenerativer Heizsysteme!

Förderprogramme für den Wärmewechsel

Marktanreizprogramm (MAP)

Das wichtigste Förderprogramm für die Wärmegewinnung aus Erneuerbaren Energien ist das Marktanreizprogramm (MAP). Mit dem MAP fördert das Bundesumweltministerium die Umstellung von Heizungen in Bestandsgebäuden auf Solarwärme, Wärmepumpen und Holzheizungen mit attraktiven Investitionszuschüssen. Dadurch kann jeder einen Beitrag zur Energiewende leisten und Geld sparen. Im Jahr 2012 wurden über das BAFA 144 Millionen Euro in Erneuerbare Wärme investiert. Der Antrag auf Förderung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Zusätzlich zum BAFA-Zuschuss können die Heizungsbetreiber ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschüssen bei der staatseigenen Förderbank KfW beantragen. Antragsberechtigt sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und die öffentliche Hand (z.B. Kommunen zum Heizungsaustausch in Schulen).

Das MAP fördert außerdem Maßnahmen im Neubau, die über die im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz vorgeschriebenen Mindestmaßnahmen hinausgehen.

Das MAP besteht aus einer Basisförderung und einer Bonusförderung:

Basisförderung

Bonusförderung

Besonders effiziente und innovative Technologien werden mit einem spezifischen Bonus, welcher im August 2012 ausgebaut wurde, zusätzlich bezuschusst. Alle genannten Boni können gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Sie werden jedoch nicht gewährt, wenn eine Innovationsförderung beantragt wird.

KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“

Diese Programme unterstützen allgemein die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, nicht nur die Nutzung Erneuerbarer Energien. Antragsberechtigt sind Privatpersonen wie auch Wohnungsunternehmen, Gemeinden und Landkreise. Das Programm „Energieeffizient Bauen“ adressiert Neubauten; „Energieeffizient Sanieren“ den Wohnungsbestand.

Die KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren – Kommunen“ und „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“ richten sich ausschließlich an Kommunen. Sie bieten zinsgünstige Darlehen für die energetische Gebäudesanierung von Schulen, Sport- und Schwimmhallen, Kindertagesstätten und sonstiger Gebäude der Kinder- und Jugendarbeit, die vor 1990 fertig gestellt worden sind.